Rückblick März 2026
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Der April machte gerade, was er will – eine gute
Zeit, auf
unserer Jahresversammlung am 21.03. unseren
Vorstand neu zu wählen! Zuvor galt
es aber noch, einige Mitglieder zu ehren. Wie auf
dem olympischen
Treppchen ging es zu: 2 x Bronze, 1 x
Silber gab es die Ehrenzeichen des
Deutschen Schwerhörigenbundes für
Marianne
Steppuhn, Grit Böhnisch und
Susanne
Fülöp für ihren Einsatz und
besonderen Verdienste bei der Arbeit für die
Interessen der schwerhörigen Menschen. Für sage und
schreibe 50
Jahre Mitgliedschaft und Treue
bekam anschließend Wilfried
Scheurer nicht nur eine
Dankesurkunde, sondern auch zeitgerecht zu Ostern
zwei
Beethoven-Hasen - natürlich einer
in Rot, einer in Weiß... - und eine Flasche
Wein. Alle drei Jahre wählen wir unseren Vorstand neu. In diesem Jahr haben sich drei langjährige und wohlverdiente Mitglieder unseres geschäftsführenden Vorstands aus der ersten Linie zurückgezogen. Wir danken Heinz Hepp, Susanne Fülöp und Sylvia Baron für ihren unermüdlichen Einsatzes über viele Jahre für unseren Verein. Heinz ist schon seit Menschengedenken mit dem Verein verbunden, Susanne hat uns nach 2018 durch turbulente Zeiten geführt und ein neues Vorstandsteam und neue Vorstandskultur aufgebaut. Neu zugestiegen in den Vorstand sind Susanne Fähndrich, Marianne Steppuhn und Norbert Böttges - alle drei schon seit Jahren im erweiterten Vorstand mit dabei. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit Lilia Zifle ein neues Mitglied als Beisitzerin für den Vorstand gewinnen konnten. Mit ihrem Fachwissen als Audiotherapeutin wird sie uns noch viel Unterstützung geben können. Willkommen im Team! |

| Olympisches Treppchen: Bronze, Bronze, Silber - Ehrenzeichen des DSB für Marianne Steppuhn, Grit Böhnisch und Susanne Fülöp |

| 50 Jahre mit dabei: Wilfried Scheurer (Mitte) hatte so manches zu erzählen... |
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Unser CI-Stammtisch
im März war richtig gut besucht. Das war auch dem
Fokusthema geschuldet. Das Thema der „einseitigen
Ertaubung“ (SSD – single sided deafness) und der
Umgang damit hat viele angelockt. Dabei wurde
deutlich, wie vielfältig die individuellen
Erfahrungen sind – und dass viele Aspekte auch für
beidseitig schwerhörige oder ertaubte Menschen gut
nachvollziehbar sind. Besonders eindrücklich war der Austausch über das Hörtraining bei SSD. Um das mit dem CI versorgte Ohr gezielt zu stärken, muss das gut hörende Ohr zeitweise bewusst „ausgeblendet“ werden. Ohne dieses Training bleibt das gut hörende Ohr oft dominant, und das CI-Ohr bekommt keine Chance. Dieses konsequente Üben erfordert Geduld und Durchhaltevermögen – und genau darüber wurde offen gesprochen. Auch die neu Hinzugekommenen konnten viele Impulse mitnehmen und sich aktiv einbringen. So entstand eine lebendige Gesprächsrunde, in der unterschiedliche Perspektiven zusammenkamen. [ Und anstelle mit einem Gruppenbild von 22 Personen beim Diskutieren und Essen werben wir diesmal für das Konzept unseres Gastgebers. Das Godesburger ist ein Integrationsbetrieb, welcher nicht nur auf die Zutaten zu seinen Speisen und Getränken achtet. Sondern in dem auch als inklusivem Café und Restaurant Menschen mit und ohne Behinderung Seite an Seite arbeiten und sich gegenseitig bereichern. Das wirkt sich unmittelbar auf die freundliche Atmosphäre und Stimmung in den beiden Gasträumen aus. Und ruhig ist es im Godesburger außerdem... ] |


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Beim Offenen
Montagstreff ging es diesmal um das
Osterfest - ganz praktisch um Behältnisse
für die zu versteckenden
Ostereier. Und im Hintergrund hielten wir im Seniorenkreis der Bonner Stiftskirchen-Gemeinde einen Vortrag über gutes Hören und Verstehen und was man dafür tun kann. In der AG Politik der Bundesverbände ging es um Neuerungen bei der Bereitstellung von technischen Kommunikationshilfen und Schriftdolmetscher/innen im Gerichtsverfahren. |