2025-12 Dezember 2025

Rückblick Dezember 2025

Beim offenen Monatstreff im Dezember haben wir weihnachtliche Bilder aus Perlen gelegt. Zugegeben, nicht für alle unsere Kernkompetenz. Aber so etwas fördert die Kreativität, bringt Erinnerungen und viel Spaß und gute Laune!
Beim CI-Vortrag erfuhren wir, dass Cochlear sein Implantat (also das, was unter der Kopfhaut sitzt) erstmals mit einem eigenen Speicher ausstattet. Darin lassen sich zum Beispiel die aktuellen persönlichen Einstellungen des Prozessors (die „Map“) speichern und im Falle eines Defekts ohne weiteres direkt in einen Ersatzprozessor einspielen. Auch ist es prinzipiell möglich, nachträglich Änderungen an der Software des Implantats vorzunehmen. Welche Vorteile sich daraus ergeben, wird die Praxis zeigen. Die Tatsache machte den CI-Trägern unter uns aber noch einmal bewusst, dass wir uns mit dem Implantat tatsächlich auf eine bestimmte Technologie der Übertragung festlegen, die sich nicht einfach alle paar Jahre auswechseln lässt.g.
Am Rande konnten einige von uns schon erste inklusive Eindrücke von zwei neuen Spielstätten der Bonner Kulturszene sammeln. Die neue Dauerausstellung im Haus der Geschichte ist eröffnet. Eine Ausstellung zum Gucken und Mitmachen, die umfangreich mit (induktiver) Hörtechnik ausgestattet ist. Die rund zwanzig Medienstationen (Videobildschirme) verfügen über Kopfhörer mit verstärkter Induktion. Das gilt auch für die Plattenbar im nachgebauten Musikladen der 1960er Jahre, wo man sich viele alte Vinyl-Schätzchen vorspielen lassen kann. Und: In der neuen Ausstellung gibt es jetzt sage und schreibe Parlamentsgestühl aus drei politischen Epochen, jeweils mit aktiver Beteiligung der Besucher und einwandfrei funktionierenden Ringschleifen. Unterwegs wird uns Günter Schabowskis legendärer Spruch „im Vorübergehen“ und ebenfalls in unsere T-Spulen eingespielt.

Inhaltlich ist die Ausstellung einfach klasse und rankt sich jetzt zu gleichen Teilen um den großen deutschen Wendepunkt 1989/90. Ost und West laufen gleichgewichtig nebeneinander her, und manches Mal ist man tatsächlich überrascht, denn längst nicht alles lässt sich so schnell und klar zuordnen, wie man das vielleicht erwartet hätte.
Die zweite Spielstätte ist die Beethovenhalle. Fünf Tage nach der Wiedereröffnung konnten wir uns am Tag der offenen Tür von der im großen Konzertsaal verlegten induktiven Höranlage überzeugen. Sie funktioniert! Und zwar einwandfrei, auf allen Sitzen im Parkett des Saals. Plätze auf der Empore/dem Rang sind nicht versorgt. Auch für den neuen, kleineren Konzertsaal ist noch eine Höranlage in Arbeit. Außerdem soll es als zweiten Übertragungsweg eine WLAN-gestützte Höranlage Mobile Connect geben. Deren Signal und Funktion konnten wir allerdings noch nicht ausmachen. Wir bleiben dran...